Behandlungsablauf/

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Anfahrt

Impressum

Sitemap

-Vorbereitung:
      -Anamnese
      -Untersuchung (klinisch + radiologisch (konventionell/DVT))
      -Beratung mit Aufklärung des Patienten
      -virtuelle Planung der Implantation
-Implantation und eventuell Knochenaufbau, Provisorium
-Nachsorge/Einheilung
-Freilegung des Implantates
-Prothetische Versorgung
-Implantatpflege

1.Vorbereitung:

Eine Implantation stellt einen, wenn auch in der Regel kleinen operativen Eingriff dar. Dieser muss, um den gewünschten Erfolg zu zeigen, gewissenhaft und gründlich vorbereitet werden. In der Anamnese (Anfangsbefragung) wird die allgemeine und spezielle Krankengeschichte erhoben. Schon bei der Anamneseerhebung wird, soweit dies medizinisch sinnvoll ist, auf die Wünsche und Ansprüche des Patienten eingegangen.
In der klinischen Untersuchung werden die Verhältnisse in der Mundhöhle wie Knochenangebot, Schleimhautverhältnisse, Kiefer- und Zahnrelation, Platzverhältnisse etc. untersucht. Dabei werden auch Abformungen der Kiefer genommen um Planungsmodelle herstellen zu können.
Die klinische Untersuchung wird ergänzt durch eine radiologische Untersuchung (Röntgen) um das Knochenangebot und die Knochenqualität beurteilen zu können. Ggf. ist zusätzlich zur 2-dimensionalen Darstellung mittels Orthopantogramm (Übersichtsbild des Ober- und Unterkiefers) eine 3-dimensionale Darstellung nötig. Dabei ist heutzutage der digitalen Volumentomographie (DVT) der Vorzug vor einer Computertomographie (CT) auf Grund der deutlich geringeren Strahlenbelastung (nur ca. 25%) zu geben. Bei schwierigen Knochenverhältnissen ist eine virtuelle Planung der Operation mit Erstellung einer Bohrschablone oder eines anderen Navigationssystems vor der Implantation sinnvoll. Sind alle Untersuchungen abgeschlossen, erfolgt die umfangreiche Beratung über das Behandlungskonzept, Art und Umfang der Versorgung und des Eingriffes, über Verhaltensweise, Risiken/Nebenwirkungen, Kosten und Ablauf der Behandlung. Zum Abschluß erfolgt die schriftliche Aufklärung über das Behandlungskonzept und den Eingriff

2. Implantation:

In einer kleinen schmerzlosen Operation unter örtlicher Betäubung werden die Implantate in den Kieferknochen eingebracht. Natürlich kann der Eingriff auch in Vollnarkose erfolgen. Eine ausreichende Primärstabilität (Festigkeit des Implantates beim Setzen des Implantates) des eingebrachten Implantates ist für die Einheilung positiv.
Nach Einbringen des Implantates wird das Zahnfleisch speicheldicht vernäht, um die Einheilung des Implantates in den Knochen in Ruhe ablaufen zu lassen (geschlossene Einheilung) oder es wird ein Einheilpfosten mit Gingivaformer (Aufbau auf dem Implantat zum Formen der Schleimhaut) eingesetzt, um das Zahnfleisch für die spätere Krone vorzuformen (offene Einheilung).

3. Nachsorge/Einheilung:

Nach 10 Tagen werden die Fäden entfernt. Bis die Fäden entfernt sind ist eine gute Wundpflege und Mundhygiene unabdingbar. Die Einheilung des Implantates d.h. das Verwachsen des Kieferknochens mit dem Implantat (Osseointegration) dauert in der Regel 8 bis 24 Wochen und geht durch die bessere Qualität des Knochens im Unterkiefer schneller als in Oberkiefer. Während der Einheilzeit sollten regelmäßige Röntgen und Periotest-Kontrollen erfolgen.

4. Freilegung des Implantates:

Das Freilegen des Implantates ist nur bei der geschlossenen Einheilung erforderlich. Dabei wird in das Implantat ein Verbindungspfosten (Abuttment) eingebracht, auf dem später die Krone befestigt wird (Dauer ca. 30 Minuten). Danach wird eine Abformung zur Herstellung der prothetischen Versorgung angefertigt.

5. Prothetische Versorgung:

Sind die Implantate sicher eingeheilt und belastbar, kann der festsitzende Zahnersatz angefertigt und eingegliedert werden.

6. Implantatpflege:

Ein wichtiger Faktor für die Langlebigkeit einer Implantatversorgung ist die richtige und regelmäßige Pflege und Reinigung der Implantate zur Gesunderhaltung des Zahnfleisches. Gesundes Zahnfleisch ist blass-rosa und blutet auf Druck oder beim Zähneputzen nicht. So ist neben der täglichen und regelrechten häuslichen Pflege eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung (PZR) zu empfehlen.